English Lessons
Lektionen
Beginner
· 30 lessonsGreetings & Formality
Begrüßungen & Höflichkeitsform
Im Englischen gibt es nur ein einziges Wort für „du“ und „Sie“ – nämlich „you“. Das Englische unterscheidet also nicht zwischen vertrauter und höflicher Anrede, während man im Deutschen genau wissen muss, ob man jemanden duzt oder siezt.
Personal Pronouns & 'to be'
Personalpronomen & das Verb „to be“
Das englische Verb „to be“ hat nur drei Formen im Präsens (am, is, are), während das deutsche „sein“ für fast jede Person eine eigene Form besitzt. Außerdem kennt Englisch kein eigenes Wort für „Sie“ als Höflichkeitsform – „you“ deckt beides ab.
Simple Present Tense
Einfaches Präsens
Im Englischen ändert sich das Verb in der Gegenwart fast nie – nur in der dritten Person Singular kommt ein „-s“ hinzu. Im Deutschen dagegen hat fast jede Person ihre eigene Verbendung, was die englische Konjugation im Vergleich sehr schlank wirken lässt.
Articles: a, an, the
Artikel: a, an, the
Das Deutsche unterscheidet bei Artikeln zwischen drei grammatischen Geschlechtern (der, die, das), während das Englische nur einen einzigen bestimmten Artikel „the“ für alle Nomen kennt – unabhängig von Geschlecht oder Numerus.
Plural Nouns
Pluralbildung bei Nomen
Während das Deutsche viele verschiedene Pluralendungen kennt (-e, -er, -n, -s oder auch Umlaut), wird der Plural im Englischen in den allermeisten Fällen ganz einfach mit einem angehängten „-s“ gebildet.
Numbers 1–10
Zahlen 1–10
Die Zahlen von eins bis zehn sind im Englischen kurze, meist einsilbige Wörter, während viele deutsche Entsprechungen aus mehr Silben bestehen. Trotzdem folgen beide Sprachen hier einer einfachen, unveränderlichen Reihenfolge ohne grammatische Besonderheiten.
Numbers 11–100
Zahlen 11–100
Bei zusammengesetzten Zahlen wie 21 sagt das Deutsche zuerst die Einer und dann die Zehner (einundzwanzig = eins-und-zwanzig), während das Englische die umgekehrte Reihenfolge verwendet und zuerst die Zehner nennt (twenty-one = zwanzig-eins).
Family
Familie
Deutsche Familienwörter tragen immer ein grammatisches Geschlecht (der Bruder, die Schwester), das über den Artikel sichtbar wird. Im Englischen entfällt diese Unterscheidung beim Artikel vollständig, da „the“ für alle Familienmitglieder gleich bleibt.
Demonstratives: this, that, these, those
Demonstrativpronomen: this, that, these, those
Im Deutschen richtet sich „dieser“ nach dem grammatischen Geschlecht des Nomens (dieser Mann, diese Frau, dieses Kind), während das Englische mit „this“ und „that“ nur nach Nähe und Numerus unterscheidet, ganz unabhängig vom Genus.
Possessives: my, your, his, her, and 's
Possessivpronomen: my, your, his, her und das 's
Englische Possessivpronomen wie „my“ oder „her“ bleiben immer unverändert, während deutsche Possessivpronomen wie „mein“ oder „ihr“ je nach Genus und Fall des folgenden Nomens ihre Endung anpassen müssen. Außerdem bildet das Englische den Besitz oft mit einem angehängten 's, während das Deutsche den Genitiv verwendet.
Prepositions of Place: in, on, at
Präpositionen des Ortes: in, on, at
Deutsche Präpositionen wie „in“ oder „auf“ verlangen je nach Situation den Dativ oder den Akkusativ, was die Endung des Artikels verändert. Im Englischen bleibt die Form der Präposition und des folgenden Nomens dagegen immer gleich, unabhängig vom Fall.
There is / There are
There is / There are
Das deutsche „es gibt“ bleibt immer unverändert, egal ob es sich auf ein einzelnes oder mehrere Dinge bezieht. Im Englischen dagegen muss sich das Verb dem Numerus des folgenden Nomens anpassen: „there is“ für Singular, „there are“ für Plural.
Can & Basic Modal Verbs
Can & einfache Modalverben
Im Deutschen wandert der Infinitiv nach einem Modalverb wie „können“ oder „müssen“ typischerweise ans Satzende. Im Englischen bleibt der Infinitiv dagegen direkt neben dem Modalverb stehen, auch in längeren Sätzen.
Sentence Structure
Satzbau
Im Englischen bleibt die Wortstellung Subjekt-Verb-Objekt fast immer gleich, egal was am Satzanfang steht. Im Deutschen dagegen muss das konjugierte Verb immer an zweiter Stelle stehen, und in Nebensätzen wandert es sogar ganz ans Ende.
Alphabet & Pronunciation
Alphabet und Aussprache
Englisch und Deutsch teilen sich dasselbe 26-buchstabige lateinische Alphabet, doch beim lauten Buchstabieren werden viele Buchstaben ganz anders benannt als im Deutschen, und das Deutsche besitzt mit Ä, Ö, Ü und ß vier zusätzliche Zeichen, die im englischen Alphabet überhaupt nicht existieren.
Colors
Farben
Farbwörter entsprechen sich zwischen Englisch und Deutsch meist eins zu eins, doch deutsche Farbadjektive verändern ihre Endung je nach Geschlecht, Fall und Numerus des Nomens, während englische Farbadjektive immer gleich bleiben, ganz gleich, welches Nomen sie beschreiben.
Days of the Week
Die Wochentage
Die englischen und deutschen Wochentagsnamen gehen historisch oft auf dieselben germanischen Götter und Himmelskörper zurück, weshalb einige Paare noch heute ähnlich klingen. Beide Sprachen schreiben Wochentage groß, allerdings aus völlig unterschiedlichen Gründen.
Months & Seasons
Monate und Jahreszeiten
Jahreszeiten und Monate gehören zu den ersten Themen, die man im Englischen lernt, denn sie tauchen in Wetterberichten, Terminvereinbarungen und im Alltagsgespräch ständig auf. Wie im Deutschen werden auch im Englischen Monatsnamen großgeschrieben, allerdings unterscheidet sich die Art, wie beide Sprachen Präpositionen mit Jahreszeiten kombinieren.
Weather
Wetter
Beim Wetter verwenden Englisch und Deutsch beide ein unpersönliches it beziehungsweise es als Satzsubjekt, doch die beiden Sprachen unterscheiden sich deutlich darin, wie sie ein gerade beobachtetes Wettergeschehen zeitlich ausdrücken.
Food & Drinks
Essen und Trinken
Viele Grundnahrungsmittel haben im Englischen und Deutschen ähnliche oder sogar gemeinsame Wurzeln, zum Beispiel milk und Milch oder bread und Brot. Ein deutlicher Unterschied zeigt sich jedoch beim bestimmten Artikel: Während das Englische für alle diese Wörter nur ein einziges the kennt, benötigt das Deutsche je nach grammatischem Geschlecht des Nomens der, die oder das.
Telling Time
Die Uhrzeit
Die Uhrzeit gehört im Englischen zu den Themen, bei denen deutschsprachige Lernende besonders aufpassen müssen, denn das Wort half wird auf völlig andere Weise verwendet als sein deutsches Gegenstück halb.
Clothing
Kleidung
Viele Kleidungsstücke lassen sich im Englischen und Deutschen direkt übersetzen, doch ausgerechnet bei Kleidungsstücken, die aus zwei symmetrischen Teilen bestehen, unterscheidet sich die Grammatik der beiden Sprachen.
Body Parts
Körperteile
Wenn man im Englischen über Körperteile spricht, braucht man dafür fast immer ein Possessivpronomen wie my oder her, während das Deutsche in denselben Situationen häufig auf ein Possessivpronomen verzichtet.
House & Furniture
Haus und Möbel
Sowohl das Englische als auch das Deutsche bilden viele Wörter rund ums Haus aus zwei zusammengesetzten Bestandteilen, zum Beispiel bedroom und Schlafzimmer. Bei manchen Räumen wählt das Englische jedoch zwei getrennte Wörter, wo das Deutsche ein einziges zusammengeschriebenes Kompositum bildet.
Animals
Tiere
Tierbezeichnungen zeigen besonders deutlich, wie unterschiedlich Englisch und Deutsch mit dem grammatischen Geschlecht von Nomen umgehen, denn das Deutsche ordnet jedem Tiernamen ein festes Geschlecht zu, das nichts mit dem tatsächlichen Geschlecht des Tieres zu tun haben muss.
Shopping & Money
Einkaufen und Geld
Sowohl im Englischen als auch im Deutschen zahlt man mit denselben Währungseinheiten Euro und Cent, doch die beiden Sprachen behandeln diese Wörter grammatisch unterschiedlich, sobald ein Preis mehr als eine Einheit umfasst.
Question Words
Fragewörter
Englische Fragewörter bleiben, anders als viele deutsche Entsprechungen, in jeder Situation unverändert, egal welches Geschlecht, welcher Fall oder welche Anzahl im Satz gemeint ist.
Adjective Order
Adjektivreihenfolge
Wenn man im Englischen mehrere Adjektive vor ein Nomen stellt, folgt man einer festen, meist unbewusst befolgten Reihenfolge, während das Deutsche bei derselben Aufgabe deutlich mehr Freiheit lässt, dafür aber jedes Adjektiv an das Nomen anpasst.
Countable & Uncountable Nouns
Zählbare und unzählbare Nomen
Manche englischen Nomen gelten grammatisch als unzählbar, obwohl ihre deutschen Entsprechungen ganz normal einen Plural bilden können, was für deutschsprachige Lernende eine der hartnäckigsten Fehlerquellen im Englischen darstellt.
Basic Directions
Grundlegende Wegbeschreibungen
Wegbeschreibungen verwenden im Englischen und Deutschen oft ähnliche Präpositionen wie in oder on, doch das Deutsche unterscheidet mithilfe des Kasus zusätzlich zwischen Bewegung zu einem Ort hin und ruhigem Verweilen an einem Ort, eine Unterscheidung, die das Englische auf andere Weise trifft.
Elementary
· 29 lessonsPast Simple Tense
Einfache Vergangenheit
Im Englischen ist die Simple Past die ganz normale Erzählzeit für abgeschlossene Handlungen in der Vergangenheit, sowohl im Gespräch als auch beim Schreiben. Im gesprochenen Deutsch greift man dagegen meist zum Perfekt, während die einfache Vergangenheit eher in geschriebenen Texten vorkommt.
Object Pronouns
Objektpronomen
Im Englischen gibt es für jedes Personalpronomen nur eine einzige Objektform, egal welche Rolle es im Satz spielt. Im Deutschen dagegen unterscheiden sich Akkusativ- und Dativobjekt oft in der Form, wie bei „ihn“ und „ihm“.
Prepositions of Time: in, on, at
Zeitpräpositionen: in, on, at
Im Englischen richtet sich die Wahl zwischen „in“, „on“ und „at“ nach der Größe der Zeiteinheit: große Zeiträume nehmen „in“, Tage nehmen „on“, und genaue Uhrzeiten nehmen „at“. Im Deutschen folgt die Wahl zwischen „an“, „in“ und „um“ einer eigenen Logik, die nicht Eins-zu-eins zur englischen passt.
Present Continuous
Verlaufsform der Gegenwart
Im Englischen gibt es eine eigene Verbform mit „be“ und -ing, um auszudrücken, dass etwas gerade jetzt passiert. Im Deutschen fehlt eine vergleichbare grammatische Verlaufsform vollständig, sodass dieselbe Bedeutung nur mit dem normalen Präsens oder mit Zusatzwörtern ausgedrückt wird.
Comparatives & Superlatives
Komparativ & Superlativ
Im Englischen bilden kurze Adjektive den Vergleich mit -er/-est, während längere Adjektive stattdessen „more“ und „most“ davorsetzen. Im Deutschen dagegen wird der Vergleich fast immer einheitlich mit -er und -(e)sten gebildet, oft begleitet von einem Umlaut.
Imperative (Commands)
Imperativ (Befehlsform)
Im Englischen gibt es für Befehle nur eine einzige, unveränderliche Verbform, egal ob man eine Person oder mehrere anspricht. Im Deutschen dagegen hängt die Imperativform davon ab, ob man eine Person mit „du“, mehrere mit „ihr“ oder höflich mit „Sie“ anspricht.
Modal Verbs: must, should, have to
Modalverben: must, should, have to
Im Englischen unterscheiden sich „must not“ und „don't have to“ grundlegend in der Bedeutung, obwohl beide auf den ersten Blick verneinte Pflicht ausdrücken. Im Deutschen entsprechen dem zwei klar getrennte Verben: „nicht dürfen“ für ein Verbot und „nicht müssen“ oder „nicht brauchen“ für eine fehlende Notwendigkeit.
Question Formation: Do/Does and Wh-Words
Fragebildung: Do/Does und W-Fragen
Im Englischen braucht man bei den meisten Verben ein zusätzliches Hilfsverb „do“ oder „does“, um überhaupt eine Frage zu bilden. Im Deutschen genügt es dagegen, das Subjekt und das Verb einfach zu vertauschen, ohne ein Hilfsverb einzuführen.
Negation: don't, doesn't, isn't
Verneinung: don't, doesn't, isn't
Im Englischen braucht man bei Hauptverben zur Verneinung meist das Hilfsverb „do“ zusammen mit „not“. Im Deutschen genügt dagegen das einfache Wort „nicht“, das direkt an das konjugierte Verb angehängt wird, ohne ein zusätzliches Hilfsverb.
Adverbs of Frequency
Häufigkeitsadverbien
Im Englischen haben Häufigkeitsadverbien wie „always“ oder „never“ einen festen Platz direkt vor dem Hauptverb. Im Deutschen ist die Stellung solcher Adverbien dagegen viel flexibler und richtet sich nach dem, was betont werden soll.
Future: going to
Zukunft: going to
Im Englischen verwendet man „going to“ mit dem Infinitiv, um geplante Absichten oder erwartbare Ereignisse in der Zukunft auszudrücken. Im Deutschen wird für dieselbe Bedeutung sehr oft einfach das normale Präsens verwendet, oft ergänzt durch ein Zeitwort wie „morgen“.
Reflexive Pronouns
Reflexivpronomen
Im Englischen gibt es für jede Person ein eigenes Reflexivpronomen, das sich nach Geschlecht und Zahl richtet, wie „himself“ oder „herself“. Im Deutschen dagegen gibt es nur das eine, geschlechtsneutrale Reflexivpronomen „sich“, das in der dritten Person für alle Fälle gilt.
Daily Routine
Der Tagesablauf
Beim Sprechen über den Tagesablauf fällt ein wichtiger Unterschied auf: Deutsche Verben wie sich anziehen oder sich waschen sind reflexiv und brauchen ein Reflexivpronomen, während die englischen Entsprechungen get dressed oder wash up meist ganz ohne ein solches Pronomen auskommen.
Hobbies & Free Time
Hobbys und Freizeit
Wenn man über Hobbys spricht, verwendet das Englische fast immer die -ing-Form nach Verben wie enjoy oder like, während das Deutsche hier oft einen ganz anderen Satzbau mit gern benutzt. Dieser Abschnitt stellt die wichtigsten Freizeitaktivitäten und die passenden Redewendungen vor.
Jobs & Professions
Berufe
Im Deutschen wird bei Berufsbezeichnungen fast immer zwischen männlicher und weiblicher Form unterschieden, zum Beispiel der Lehrer und die Lehrerin. Das Englische kennt diese Unterscheidung bei den meisten Berufsnamen nicht und verwendet ein einziges, geschlechtsneutrales Wort für alle.
Travel & Transportation
Reisen und Verkehrsmittel
Beim Reisen begegnen einem im Deutschen viele trennbare Verben wie ankommen oder abfahren, deren Vorsilbe im Satz an das Ende wandert. Das Englische bildet dieselben Bedeutungen meist mit einem einzigen, nicht trennbaren Verb.
At the Restaurant
Im Restaurant
In diesem Kapitel lernst du, wie man im Restaurant einen Tisch reserviert, Essen bestellt und höflich um die Rechnung bittet. Ein wichtiger Unterschied liegt darin, wie beide Sprachen höfliche Bitten ausdrücken.
Health & Illness
Gesundheit & Krankheit
Dieses Kapitel behandelt Wortschatz rund um Krankheit, Arztbesuche und die Apotheke. Besonders wichtig ist der Unterschied, wie beide Sprachen Schmerzen und körperliches Unwohlsein ausdrücken.
Making Plans & Invitations
Pläne machen & Einladungen aussprechen
Hier lernst du, wie man auf Englisch Vorschläge macht, Verabredungen trifft und Einladungen ausspricht. Ein zentraler Unterschied betrifft die trennbaren deutschen Verben vorschlagen und einladen.
Giving Opinions
Meinungen äußern
In diesem Kapitel geht es um Redemittel, mit denen man auf Englisch die eigene Meinung ausdrückt, zustimmt oder widerspricht. Achte besonders auf die Wortstellung nach einleitenden Meinungsphrasen.
Making Suggestions
Vorschläge machen
Dieses Kapitel zeigt dir gängige Redemittel, um auf Englisch Vorschläge zu machen und Alternativen anzubieten. Ein hilfreicher Vergleich ist die englische Fixform let's im Vergleich zu den deutschen Varianten.
Describing People: Appearance
Personen beschreiben: Aussehen
In diesem Kapitel beschreibst du das äußere Erscheinungsbild von Personen. Ein zentraler Unterschied betrifft die deutschen Adjektivendungen, die im Englischen keine Entsprechung haben.
Describing People: Personality
Personen beschreiben: Charakter
Hier lernst du Adjektive, mit denen du den Charakter einer Person auf Englisch beschreiben kannst. Auffällig ist, wie das Deutsche ganze Eigenschaften oft in einem einzigen zusammengesetzten Wort ausdrückt.
Extended Family & Relationships
Die erweiterte Familie & Beziehungen
In diesem Kapitel geht es um Wortschatz zur erweiterten Familie. Besonders auffällig sind deutsche Sammelbegriffe, die im Englischen aus zwei getrennten Wörtern bestehen.
School & Education
Schule & Bildung
Dieses Kapitel behandelt Wortschatz rund um Schule und Bildung. Manche deutschen Begriffe wie Gymnasium und Abitur haben keine direkte englische Entsprechung und werden deshalb genauer erklärt.
Technology Basics
Grundlagen der Technik
In dieser Lektion lernst du grundlegende englische Wörter rund um Computer und Technik, die du im Alltag ständig brauchst.
Nature & Environment
Natur & Umwelt
Diese Lektion behandelt Wortschatz zu Natur und Umwelt, den du beim Sprechen über Landschaften, Wetter und Umweltschutz benötigst.
Quantifiers: much, many, a lot of, few, little
Mengenangaben: much, many, a lot of, few, little
Im Englischen unterscheidet man bei Mengenangaben oft zwischen zählbaren und nicht zählbaren Substantiven – eine Unterscheidung, die es im Deutschen in dieser Form nicht gibt.
Time Expressions & Sequencing Words
Zeitausdrücke & Reihenfolgewörter
Diese Lektion zeigt dir wichtige Zeit- und Reihenfolgewörter, mit denen du Ereignisse in der richtigen Abfolge beschreiben kannst.
Intermediate
· 27 lessonsPresent Perfect Tense
Present Perfect (Perfektform mit have/has)
Das Present Perfect wird mit have/has + Partizip Perfekt gebildet und beschreibt Handlungen, die einen Bezug zur Gegenwart haben – etwa Erfahrungen im Leben oder noch nicht abgeschlossene Zeiträume. Im gesprochenen Deutsch wird dagegen für fast jede Vergangenheitsaussage das Perfekt verwendet, egal ob ein Bezug zur Gegenwart besteht oder nicht.
Present Perfect vs. Past Simple
Present Perfect vs. Simple Past
Im gesprochenen Deutsch verschmelzen Perfekt und Präteritum praktisch zu einer einzigen Vergangenheitsform, weshalb deutsche Lernende oft Sätze wie „I have seen him yesterday“ bilden. Im Englischen ist diese Unterscheidung aber entscheidend: Simple Past für abgeschlossene Handlungen mit klarer Zeitangabe, Present Perfect für Handlungen ohne festen Zeitpunkt oder mit Bezug zur Gegenwart.
Future: will vs. going to
Zukunft: will vs. going to
Im Deutschen drückt man Zukünftiges oft einfach mit dem Präsens plus einer Zeitangabe aus (Ich fahre morgen nach Berlin) oder mit werden + Infinitiv. Das Englische unterscheidet dagegen klar zwischen spontanen Entscheidungen und Vorhersagen (will) und bereits geplanten Absichten (going to).
First Conditional
Conditional Typ 1 (reale Bedingungssätze)
Der First Conditional beschreibt reale, wahrscheinliche Bedingungen in der Zukunft: if + Simple Present, gefolgt von will + Infinitiv im Hauptsatz. Die Struktur ähnelt dem deutschen Wenn-Satz, doch viele Lernende setzen fälschlicherweise auch im if-Satz ein will ein, weil die ganze Aussage sich ja auf die Zukunft bezieht.
Modal Verbs of Possibility: might, may, could
Modalverben der Möglichkeit: might, may, could
Im Deutschen drückt man Möglichkeit meist mit dem Adverb „vielleicht“ plus normal konjugiertem Verb aus. Im Englischen übernehmen dagegen eigene Modalverben – might, may und could – diese Funktion, und das Hauptverb bleibt dabei immer im nackten Infinitiv ohne to und ohne -s.
Passive Voice
Passiv
Das Deutsche unterscheidet zwischen dem Vorgangspassiv mit werden und dem Zustandspassiv mit sein. Das Englische kennt nur eine einzige Passivform – to be + Partizip Perfekt –, die einfach durch die Zeitform von to be an jede Situation angepasst wird.
Relative Clauses: who, which, that
Relativsätze: who, which, that
Im Deutschen muss das Relativpronomen (der, die, das, den, dem, deren, dessen ...) in Geschlecht, Fall und Zahl exakt zum Bezugswort passen. Im Englischen entfällt diese Deklination völlig – man wählt das Relativpronomen nur danach, ob es sich um eine Person oder eine Sache handelt.
Reported Speech
Indirekte Rede
Im Deutschen schiebt der dass-Satz das Verb ans Satzende (Er sagt, dass er kommt), während die englische indirekte Rede die normale Subjekt-Verb-Objekt-Reihenfolge beibehält. Zusätzlich verschiebt sich im Englischen die Zeitform meist eine Stufe in die Vergangenheit (Backshift), wenn das einleitende Verb in der Vergangenheit steht.
Phrasal Verbs: An Introduction
Phrasal Verbs: Eine Einführung
Das Deutsche kennt trennbare Verben mit Vorsilben wie aufstehen, ausgehen oder angeben, die sich im Hauptsatz aufspalten (Ich stehe früh auf). Englische Phrasal Verbs funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip aus Verb + Partikel, folgen bei der Trennung mit einem Objekt aber eigenen Regeln.
Gerunds vs. Infinitives
Gerundium vs. Infinitiv (-ing-Form vs. to-Infinitiv)
Im Deutschen folgt nach fast jedem Verb einfach zu + Infinitiv (versuchen zu, anfangen zu, aufhören zu). Im Englischen muss man dagegen bei jedem Verb einzeln lernen, ob danach die -ing-Form (Gerundium) oder to + Infinitiv steht – und manchmal ändert sich sogar die Bedeutung je nachdem, welche Form man wählt.
Question Tags
Frageanhängsel (Question Tags)
Im Deutschen hängt man an fast jede Aussage einfach ein einziges, unveränderliches „oder?“ oder „nicht wahr?“ an. Im Englischen muss dagegen jedes Mal ein passendes Frageanhängsel gebildet werden, das genau zum Hilfsverb des Hauptsatzes passt und die Polarität umkehrt.
Second Conditional
Conditional Typ 2 (irreale Bedingungssätze der Gegenwart)
Der deutsche Konjunktiv II mit würde + Infinitiv entspricht dem englischen would. Doch während man im Deutschen umgangssprachlich manchmal würde in beide Satzhälften setzt, verlangt das Englische im if-Satz zwingend das Simple Past (oder were) – would gehört ausschließlich in den Hauptsatz.
Emotions & Feelings
Gefühle & Emotionen
In dieser Lektion lernst du, wie man auf Englisch über Gefühle und Emotionen spricht.
Making Complaints
Sich beschweren
Diese Lektion vermittelt dir nützliche Redewendungen, um dich auf Englisch höflich, aber bestimmt zu beschweren.
Apologizing & Responding
Sich entschuldigen & reagieren
In dieser Lektion lernst du, wie man sich auf Englisch entschuldigt und wie man auf Entschuldigungen reagiert.
Giving Advice
Ratschläge geben
Diese Lektion zeigt dir, wie man auf Englisch Ratschläge gibt und Vorschläge macht.
Narrative Tenses in Storytelling
Erzählzeiten beim Geschichtenerzählen
In dieser Lektion geht es um die Zeitformen, die im Englischen beim Erzählen von Geschichten verwendet werden.
Storytelling Connectors
Verbindungswörter beim Erzählen
Diese Lektion behandelt Verbindungswörter, mit denen du Ereignisse in einer Geschichte zeitlich miteinander verknüpfst.
Workplace English
Englisch am Arbeitsplatz
In dieser Lektion lernst du englischen Wortschatz für den Arbeitsplatz, zum Beispiel für E-Mails, Besprechungen und Aufgaben.
Technology & Internet Vocabulary
Technik & Internet-Wortschatz
Diese Lektion erweitert deinen englischen Wortschatz rund um das Internet und digitale Geräte.
Environment & Sustainability
Umwelt & Nachhaltigkeit
Diese Lektion behandelt englischen Wortschatz zu Umwelt und Nachhaltigkeit.
News & Current Events
Nachrichten & aktuelle Ereignisse
In diesem Kapitel lernst du wichtigen englischen Wortschatz rund um Nachrichten und aktuelle Ereignisse. Diese Wörter begegnen dir häufig in Zeitungen, im Radio, im Fernsehen und in Online-Nachrichten.
Idiomatic Expressions I
Redewendungen I
Redewendungen kann man fast nie Wort für Wort übersetzen. In dieser Lektion lernst du gängige englische Redewendungen und ihre deutschen Entsprechungen, die oft ein ganz anderes Bild verwenden, aber dieselbe Bedeutung haben.
Everyday Phrasal Verbs
Alltägliche Phrasal Verbs
Englische Phrasal Verbs bestehen aus einem Verb und einem Partikel (z. B. up, off, out), die zusammen eine neue Bedeutung ergeben. Im Deutschen entspricht dem am ehesten das trennbare Verb.
Expressing Agreement & Disagreement
Zustimmung & Widerspruch ausdrücken
Im Deutschen benutzt man in Diskussionen meist die festen Wendungen ich stimme zu und ich stimme nicht zu. Im Englischen gibt es dagegen viele verschiedene Redemittel, um Zustimmung oder Ablehnung auszudrücken, je nachdem wie stark man seine Meinung betonen möchte.
Comparing Experiences
Erfahrungen vergleichen
Wenn wir über Erlebnisse sprechen, vergleichen wir sie oft miteinander. In dieser Lektion lernst du englische Ausdrücke für Vergleiche sowie eine wichtige Satzstruktur, die im Deutschen anders aufgebaut ist als im Englischen.
Health & Wellness Vocabulary
Gesundheit & Wohlbefinden – Wortschatz
Ob beim Arztbesuch, beim Sport oder im Gespräch über das eigene Befinden – dieser Wortschatz hilft dir, im Englischen über Gesundheit und Wohlbefinden zu sprechen.
Upper Intermediate
· 23 lessonsPresent Perfect Continuous
Present Perfect Continuous (have/has been + -ing)
Im Deutschen genügt für eine Handlung, die in der Vergangenheit begonnen hat und noch andauert, das einfache Präsens zusammen mit seit oder seitdem (Ich wohne seit drei Jahren hier). Das Englische braucht dafür eine eigene Zeitform, das Present Perfect Continuous, weil das englische Simple Present diese Bedeutung nicht ausdrücken kann.
Past Perfect Tense
Plusquamperfekt
Das deutsche Plusquamperfekt (hatte/war + Partizip II) und das englische Past Perfect (had + Partizip Perfekt) drücken beide aus, dass etwas vor einem anderen Ereignis in der Vergangenheit geschah. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie zwingend diese Form nach Wörtern wie nachdem/after und bevor/before verwendet werden muss.
Passive Voice: All Tenses
Passiv in allen Zeitformen
Im Deutschen bildet man das Passiv mit werden + Partizip II, wobei sich werden durch alle Zeitformen konjugiert (wird, wurde, ist ... geworden, war ... geworden). Im Englischen bleibt das Grundmuster to be + Partizip Perfekt immer gleich – nur die Form von to be ändert sich, und genau das macht das englische Passiv über alle Zeiten hinweg vorhersehbarer, aber auch leichter zu verwechseln.
Third Conditional
Conditional Typ 3 (irreale Bedingungssätze der Vergangenheit)
Um über etwas zu sprechen, das in der Vergangenheit anders hätte sein können, verwendet das Deutsche den Konjunktiv II der Vergangenheit mit hätte/wäre + Partizip II. Das Englische bildet dafür eine feste, zweiteilige Struktur: if + Past Perfect im Nebensatz, would have + Partizip Perfekt im Hauptsatz.
Reported Speech: Questions & Commands
Indirekte Rede: Fragen und Aufforderungen
Im Deutschen leitet man eine indirekte Ja/Nein-Frage mit ob ein und schickt das Verb ans Satzende, während eine indirekte Aufforderung oft mit sollen konstruiert wird. Das Englische löst beides mit dem Infinitiv: if/whether + Aussagesatz für Fragen und to + Infinitiv für Aufforderungen.
Modal Verbs of Deduction: must, can't, might have
Modalverben der Vermutung: must, can't, might have
Um Vermutungen über die Vergangenheit auszudrücken, kombiniert das Deutsche Modalverben wie müssen oder können mit haben im Infinitiv (müsste ... gemacht haben). Das Englische verlangt dafür eine feste, unveränderliche Struktur: Modalverb + have + Partizip Perfekt, ohne Ausnahme.
Relative Clauses: Non-Defining, whose/where/when
Relativsätze: nicht-notwendige Relativsätze, whose/where/when
Im Deutschen stehen Relativsätze grundsätzlich immer zwischen Kommas, egal ob sie eine notwendige Zusatzinformation liefern oder nicht. Das Englische unterscheidet dagegen streng zwischen notwendigen (ohne Komma) und nicht-notwendigen Relativsätzen (mit Komma) – ein Unterschied, der die Bedeutung eines Satzes komplett verändern kann.
Phrasal Verbs: Separable vs. Inseparable
Phrasal Verbs: trennbar vs. untrennbar
Im Deutschen erkennt man an der Vorsilbe eines Verbs (an-, auf-, aus-) sofort, ob es trennbar ist und im Hauptsatz ans Satzende wandert. Im Englischen übernimmt ein separates Partikel-Wort nach dem Verb diese Funktion, und ob es trennbar ist, hängt davon ab, ob ein Objekt-Pronomen verwendet wird.
Past Habits: used to and would
Vergangene Gewohnheiten: used to und would
Um über vergangene Gewohnheiten zu sprechen, verwendet das Deutsche meist einfach das Perfekt zusammen mit früher oder damals. Das Englische besitzt dafür zwei eigene grammatische Formen – used to und would –, die es so im Deutschen nicht gibt und die jeweils leicht unterschiedliche Situationen abdecken.
Causative Verbs: have/get something done
Kausativkonstruktionen: have/get something done
Im Deutschen zeigt man mit lassen an, dass man jemand anderen eine Handlung für sich ausführen lässt, wobei das Verb im Infinitiv steht. Das Englische verwendet dafür have oder get zusammen mit dem Partizip Perfekt, eine Struktur, die dem deutschen Passiv oberflächlich ähnelt, aber eine ganz andere Bedeutung trägt.
Advanced Comparatives: as...as, the...the
Fortgeschrittene Vergleiche: as...as, the...the
Im Deutschen verbindet man zwei gleichzeitig ansteigende Eigenschaften mit je...desto oder je...umso. Das Englische verwendet dafür eine auf den ersten Blick ungewöhnliche Konstruktion mit zwei the, die aber demselben Grundprinzip folgt: je mehr von einer Sache, desto mehr von einer anderen.
Discourse Connectors: however, although, despite
Konnektoren: however, although, despite
Im Deutschen können obwohl und trotzdem beide einen Gegensatz einleiten, unterscheiden sich aber grammatisch kaum – man muss sich nur merken, dass trotzdem im Hauptsatz die Verbzweitstellung auslöst. Das Englische dagegen unterscheidet strikt danach, ob nach dem Konnektor ein ganzer Satz oder nur ein Nomen folgt, was für Deutschsprachige eine häufige Fehlerquelle ist.
Idiomatic Expressions II
Redewendungen II
Auf diesem Niveau begegnest du Redewendungen, die häufig im Berufsleben und in anspruchsvolleren Gesprächen verwendet werden. Auch hier gilt: Bild und Bedeutung müssen als Ganzes gelernt werden.
Formal Email Writing
Formelle E-Mails schreiben
Formelle E-Mails folgen im Englischen anderen Höflichkeitsregeln als im Deutschen. In dieser Lektion lernst du die passenden Wendungen für Anrede, Hauptteil und Schluss.
Academic Vocabulary I
Akademischer Wortschatz I
Akademisches Englisch unterscheidet sich in Stil und Wortschatz von der Alltagssprache. Diese Lektion vermittelt zentrale Begriffe für wissenschaftliches Schreiben und Sprechen.
Debate & Argumentation
Debattieren & Argumentieren
In Debatten und Diskussionen brauchst du Redemittel, um deine Meinung zu strukturieren, Gegenargumente zu entkräften und Schlussfolgerungen zu ziehen.
Media & News Vocabulary
Medien & Nachrichten – Wortschatz
Diese Lektion erweitert deinen Wortschatz rund um Medien und Berichterstattung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf einem typischen Unterschied zwischen Deutsch und Englisch: den zusammengesetzten Substantiven.
Common Collocations
Häufige Kollokationen
Kollokationen sind feste Wortverbindungen, bei denen bestimmte Wörter fast immer zusammen auftreten, z. B. Verb und Substantiv. Diese Kombinationen lassen sich zwischen Deutsch und Englisch selten eins zu eins übertragen.
False Friends & Common Errors
Falsche Freunde & häufige Fehler
Falsche Freunde sind Wörter, die im Englischen und Deutschen fast gleich aussehen oder klingen, aber unterschiedliche Bedeutungen haben. Sie gehören zu den häufigsten Fehlerquellen deutschsprachiger Englischlerner, weil man intuitiv von der Ähnlichkeit der Wörter auf eine gleiche Bedeutung schließt.
British vs. American English
Britisches und amerikanisches Englisch
Das Englisch, das du lernst, ist kein einheitlicher Block: Britisches und amerikanisches Englisch unterscheiden sich im Wortschatz, in der Rechtschreibung und sogar in manchen Grammatikregeln. Das ist dir aus dem Deutschen nicht ganz fremd — auch das Hochdeutsche kennt nationale Standardvarianten (bundesdeutsches, österreichisches und Schweizer Hochdeutsch mit eigenen Wörtern wie Sahne/Rahm oder Tüte/Sackerl) —, nur betrifft es im Englischen viel mehr alltägliche Wörter. Diese Lektion zeigt dir die häufigsten Unterschiede, damit dich weder ein amerikanischer Film noch ein britischer Roman überrascht.
Proverbs & Sayings
Sprichwörter und Redensarten
Sprichwörter verraten viel über eine Kultur, aber sie sind auch eine der größten Fallen für Lernende, weil man sie nicht Wort für Wort übersetzen kann. Manche englischen Sprichwörter haben eine deutsche Entsprechung mit fast identischem Bild, andere benutzen ein völlig anderes Bild für denselben Gedanken. Diese Lektion stellt dir die gebräuchlichsten englischen Sprichwörter vor und zeigt dir jeweils, ob du dich auf dein deutsches Sprachgefühl verlassen kannst oder ob du besser bewusst umdenkst.
Humor & Wordplay
Humor und Wortspiele
Humor ist oft das Letzte, was in einer Fremdsprache wirklich sitzt, weil er auf doppeltem Wortsinn, Tonfall und kulturellen Erwartungen beruht statt auf reiner Grammatik. Ein besonders deutscher Stolperstein ist das englische Understatement: Wo im Deutschen oft direkt und deutlich formuliert wird, sagt das Englische das Gegenteil dessen, was gemeint ist, oder untertreibt bewusst — und genau das wird schnell als todernst gemeinte Aussage missverstanden. Diese Lektion zeigt dir die wichtigsten Bausteine des englischen Humors und wie du erkennst, wann jemand es nicht wörtlich meint.
Legal & Bureaucratic Vocabulary
Rechts- und Behördenwortschatz
Formulare, Verträge und Behördenschreiben benutzen im Englischen einen eigenen, stark formalisierten Wortschatz, der im Alltag kaum vorkommt. Wie das Deutsche mit seiner Amtssprache kennt auch das Englische feste Floskeln, umständliche Passivkonstruktionen und ein Modalverb, das fast nur noch in diesem Register überlebt hat. Diese Lektion gibt dir das Vokabular an die Hand, um Verträge, Anträge und offizielle Schreiben zu verstehen, ohne bei jedem zweiten Wort im Wörterbuch nachschlagen zu müssen.
Advanced
· 21 lessonsMixed Conditionals
Gemischte Bedingungssätze
Manchmal betrifft die Bedingung die Vergangenheit, aber die Folge reicht bis in die Gegenwart – oder umgekehrt. Das Deutsche mischt dafür einfach Konjunktiv II der Vergangenheit (hätte/wäre + Partizip II) mit Konjunktiv II der Gegenwart (wäre/hätte/würde) innerhalb desselben Satzes, und das Englische tut im Kern dasselbe, nur mit seinen eigenen festen Bausteinen.
Inversion for Emphasis
Inversion zur Betonung
Im Deutschen ist die Inversion von Subjekt und Verb völlig normal und unmarkiert: Sobald irgendein Satzglied vor dem Verb steht, rückt das Verb automatisch an die zweite Stelle, egal was vorne steht. Im Englischen dagegen ist Subjekt-Verb-Inversion die Ausnahme – sie tritt nur nach bestimmten negativen oder einschränkenden Ausdrücken am Satzanfang auf und wirkt dort bewusst literarisch und betont.
Cleft Sentences: It was...who / What I need is...
Spaltsätze: It was...who / What I need is...
Das Englische besitzt mit dem it-Spaltsatz und dem wh-Spaltsatz zwei feste Konstruktionen, um ein einzelnes Satzglied besonders hervorzuheben, weil seine feste Wortstellung eine einfache Umstellung dafür nicht zulässt. Das Deutsche erreicht denselben Nachdruck meist unkomplizierter durch die Voranstellung ins Vorfeld, da die Verbzweitstellung ohnehin jede Satzgliedstellung im Vorfeld erlaubt.
Modal Perfect: should have, could have, would have
Modalverb + Perfekt: should have, could have, would have
Um Bedauern, verpasste Möglichkeiten oder unerfüllte Erwartungen in der Vergangenheit auszudrücken, kombiniert das Englische ein einfaches Modalverb mit have + Partizip (should have called), während das Deutsche stattdessen das Modalverb selbst in den Konjunktiv II setzt (hätte...sollen) und dabei oft eine dreiteilige Verbgruppe am Satzende bildet.
Nominalization & Formal Register
Nominalisierung und formelles Register
Das Deutsche neigt in formeller Sprache stark zum Nominalstil – Verben werden zu Substantiven umgeformt und mit Genitiven oder Komposita verknüpft –, und das gilt dort als normal und angemessen förmlich. Im Englischen wirkt derselbe Grad an Nominalisierung dagegen schnell steif, bürokratisch oder unnatürlich, weshalb formelles Englisch eher Verben bevorzugt.
Idioms & Collocations
Redewendungen und Kollokationen
Redewendungen lassen sich zwischen Englisch und Deutsch selten wörtlich übersetzen, da beide Sprachen oft ein völlig anderes Bild für denselben Gedanken gewählt haben, während Kollokationen – feste Wortpaarungen wie make a decision – zeigen, dass Englisch und Deutsch häufig unterschiedliche Verben mit demselben Substantiv verbinden.
Subjunctive Mood
Der Konjunktiv
Der englische Subjunctive ist eine kleine, kaum noch produktive Restform, die fast nur in formellen dass-Sätzen und festen Wendungen überlebt hat. Das Deutsche besitzt dagegen mit Konjunktiv I und Konjunktiv II zwei vollständig durchkonjugierte, im Alltag aktiv genutzte Modi, die weit tiefer in die Alltagsgrammatik hineinreichen als alles Vergleichbare im Englischen.
Ellipsis & Substitution
Ellipse und Substitution
Das Englische erlaubt es, wiederholtes Material nach einem Hilfsverb einfach wegzulassen und nur das nackte Hilfsverb stehen zu lassen (so does she), während das Deutsche wegen seiner strengeren Verbstellung solche Auxiliar-Ellipsen seltener zulässt und stattdessen oft eine Partikel oder das volle Verb benötigt.
Advanced Phrasal Verbs & Multi-word Verbs
Fortgeschrittene Phrasal Verbs und mehrteilige Verben
Englische Phrasal Verbs verbinden ein Grundverb mit einer oder zwei Partikeln zu einer Bedeutung, die sich oft nicht aus den Einzelteilen erschließt. Das Deutsche drückt viele derselben Bedeutungen mit einem einzigen trennbaren Verb aus, dessen Vorsilbe zwar strukturell der englischen Partikel ähnelt, im Satz aber abgetrennt und ans Ende gestellt wird.
Register Switching: Formal vs. Colloquial English
Registerwechsel: formelles vs. umgangssprachliches Englisch
Das Englische markiert den Wechsel zwischen formellem und umgangssprachlichem Register vor allem über Wortwahl und Kontraktionen, nicht über Grammatik. Das Deutsche verfügt zusätzlich mit der Sie/du-Unterscheidung über ein grammatisches Höflichkeitssystem, für das das heutige Englisch mit seinem einen einzigen you keine Entsprechung mehr besitzt.
Discourse Markers & Hedging
Diskursmarker und Abschwächung (Hedging)
Im Englischen werden direkte Aussagen häufig mit Ausdrücken wie sort of, kind of oder I guess abgeschwächt, um höflicher oder weniger bestimmt zu klingen. Das Deutsche besitzt für genau diese Funktion ein eigenes System von Modalpartikeln wie ja, doch, halt und eben, die sich aber nicht eins zu eins ins Englische übersetzen lassen und bei einer Übersetzung oft ganz verschwinden.
Participle Clauses
Partizipialkonstruktionen
Sowohl Englisch als auch Deutsch können einen vollständigen Nebensatz zu einer Partizipialkonstruktion verdichten, doch deutsche Partizipialkonstruktionen sind im Alltag deutlich seltener und grammatisch enger begrenzt als englische Partizipialsätze, die dort ein ganz gewöhnliches, häufig genutztes Mittel in Sprache und Schrift sind.
Academic Writing
Wissenschaftliches Schreiben
Wissenschaftliches Englisch verlangt einen distanzierten, vorsichtig formulierten Stil, der Behauptungen relativiert, statt sie als absolute Wahrheit zu präsentieren. Das ist eine eigene Fertigkeit, die über normales C1-Englisch hinausgeht, weil sie eng mit akademischen Textsorten wie Hausarbeiten, Aufsätzen und Studien verknüpft ist. Diese Lektion zeigt dir das nötige Vokabular sowie die typischen Formulierungen, mit denen englischsprachige Texte Vorsicht und Objektivität signalisieren.
Literary Register
Literarisches Register
Literarisches Englisch erlaubt sich Freiheiten, die im normalen Satzbau ungewöhnlich wären: Wörter werden umgestellt, Sätze bewusst in die Länge gezogen oder gerade auf ein Minimum gekürzt. Dieses Register liest man in Romanen, Gedichten und literarischer Kurzprosa, und es lohnt sich, seine wichtigsten Techniken und den passenden Fachwortschatz zu kennen, um Literatur nicht nur wortwörtlich, sondern auch stilistisch zu verstehen.
Rhetorical Devices
Rhetorische Stilmittel
Überzeugende Reden und Texte im Englischen nutzen dieselben rhetorischen Grundtechniken, die auch aus dem Deutschen bekannt sind, oft aber mit anderen bevorzugten Mustern und berühmten Beispielsätzen. Diese Lektion stellt dir die wichtigsten Stilmittel vor, die dir in Reden, Werbung und Zeitungskommentaren begegnen, und zeigt dir, wie das Englische Wiederholung und Satzbau gezielt für Wirkung einsetzt.
Political & Social Vocabulary
Politischer und gesellschaftlicher Wortschatz
Um Nachrichten, politische Debatten oder gesellschaftliche Diskussionen auf Englisch zu verfolgen, brauchst du ein spezifisches Set an Begriffen, das im normalen Alltagsgespräch selten vorkommt. Eine Besonderheit für dich als deutschsprachige Person: Das Deutsche bildet für genau solche Begriffe gern lange zusammengesetzte Substantive, während das Englische denselben Begriff oft als zwei getrennte Wörter ausdrückt. Diese Lektion gibt dir den nötigen Wortschatz und macht dich auf diesen strukturellen Unterschied aufmerksam.
Scientific & Technical Vocabulary
Wissenschaftlicher und technischer Wortschatz
Wissenschaftliche und technische Texte auf Englisch verlangen präzises Fachvokabular sowie ein Gespür für grammatische Feinheiten, die im Deutschen anders geregelt sind — allen voran die Frage, ob ein Wort als Einzahl oder Mehrzahl behandelt wird. Diese Lektion vermittelt dir den nötigen Fachwortschatz für Labore, Studien und technische Berichte und zeigt dir eine der hartnäckigsten Fehlerquellen deutschsprachiger Lernender in diesem Bereich.
Advanced Idioms
Fortgeschrittene Redewendungen
Fortgeschrittene englische Redewendungen tauchen in fast jedem natürlichen Gespräch auf und lassen sich, genau wie Sprichwörter, nicht Wort für Wort übersetzen. Die gute Nachricht: Einige davon nutzen exakt dasselbe Bild wie ihre deutsche Entsprechung, sodass sie sich fast von selbst einprägen, während andere ein völlig anderes Bild verwenden. Diese Lektion sortiert die wichtigsten Redewendungen genau danach und macht dich auf die überraschenden Übereinstimmungen ebenso aufmerksam wie auf die Fallen.
Nuanced Register Shifting
Feine Register-Unterschiede
Eine der größten strukturellen Lücken für dich als deutschsprachige Person: Das Englische kennt keine Entsprechung zum deutschen "du"/"Sie"-Unterschied. Höflichkeit und Formalität leben im Englischen ausschließlich im Wortschatz und im Satzbau, nicht in der Anredeform. Diese Lektion zeigt dir, wie du Register wechselst, ohne auf ein grammatisches Signal wie die Anrede zurückgreifen zu können.
Advanced False Friends & Common Errors
Fortgeschrittene falsche Freunde und häufige Fehler
Auch auf fortgeschrittenem Niveau bleiben falsche Freunde eine der hartnäckigsten Fehlerquellen, weil sie nicht auf fehlendem Wissen beruhen, sondern auf einem automatischen Reflex, der durch die bloße Ähnlichkeit zweier Wörter ausgelöst wird. Diese Lektion ergänzt die Grundlagen aus früheren Lektionen um eine neue Gruppe besonders tückischer Wortpaare, bei denen ein englisches und ein deutsches Wort fast identisch klingen, aber komplett unterschiedliche Dinge bedeuten.
Synthesis: Common Mistakes Review
Synthese: die häufigsten Fehler im Überblick
Nach diesem langen Weg durch die englische Sprache bleiben bestimmte Fehler hartnäckig bestehen — nicht aus Mangel an Niveau, sondern weil sie aus tief verankerten Reflexen des Deutschen stammen. Diese Lektion fasst vier große Fehlerfamilien zusammen, die deutschsprachige Lernende immer wieder betreffen — Zeitformen, Wortstellung, direkte Ausdrucksweise und falsche Freunde —, damit aus diesen Reflexen bewusste Aufmerksamkeit wird.
